Über 5.000 Gründungen begleitet · Deutschsprachiges Team in Dubai · 250 Bewertungen auf ProvenExpert

Firma in Dubai gründen 2026: Ablauf, Kosten und Steuern

Wissensdatenbank: Steuerfreiheit
So gründest du deine Firma in Dubai: steueroptimiert, rechtskonform und zukunftssicher.

Autor: Tino Ludwig

Veröffentlicht am: 23. Juli 2025

Aktualisiert am: 3. Oktober 2026

Eine Firma in Dubai gründen heißt: Du wählst Free Zone oder Mainland, legst deine Geschäftstätigkeit fest, erhältst die Lizenz, beantragst Visum und Emirates ID und eröffnest ein Geschäftskonto. Die Lizenz liegt oft schon nach wenigen Werktagen vor, Visum und Bankkonto brauchen meist mehrere Wochen. In den VAE zahlst du keine Einkommensteuer, deine Firma zahlt je nach Gewinn und Struktur 0 % oder 9 % Corporate Tax. Ob zusätzlich in Deutschland Steuern anfallen, entscheiden dein Wohnsitz und der Ort, von dem aus du die Firma führst.

Stand: Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Ausländer können Free-Zone-Firmen zu 100 % besitzen. Seit 2021 gilt das auch für die meisten Tätigkeiten auf dem Mainland, ein lokaler Mehrheitspartner ist dort in der Regel nicht mehr nötig.
  • Corporate Tax: 0 % bis 375.000 AED steuerpflichtigem Gewinn, 9 % darüber. Free-Zone-Firmen zahlen 0 % nur auf qualifizierende Einkünfte und nur, wenn sie die Bedingungen als Qualifying Free Zone Person erfüllen.
  • Registrierung, Buchhaltung und Steuererklärung sind für jede Firma Pflicht, auch wenn am Ende 0 % Steuer herauskommen.
  • Wohnst du weiter in Deutschland und führst die Firma von dort, ist sie in Deutschland steuerpflichtig. Zwischen Deutschland und den VAE gibt es seit 2022 kein Doppelbesteuerungsabkommen.

Du willst wissen, was davon für dich gilt? Buch dir ein kostenloses Erstgespräch: 30 Minuten per Zoom oder WhatsApp. Wir sagen dir auch, wenn Dubai für dich nicht passt.

Vergleichstabelle Deutschland und Dubai: Steuern, Bürokratie, Rechtssicherheit, Geschwindigkeit

Free Zone oder Mainland: Welche Firmenform passt zu dir?

Diese Entscheidung bestimmt Behörde, Kosten, Kundenkreis und steuerliche Behandlung. Du gründest entweder in einer Free Zone oder auf dem Festland, dem Mainland.

Free ZoneMainland
Eigentum100 % ausländisches Eigentum100 % ausländisches Eigentum für die meisten Tätigkeiten (seit 2021); einzelne strategische Tätigkeiten ausgenommen
Zuständige BehördeDie jeweilige Free-Zone-Behörde, z. B. IFZA, DMCC, MeydanDepartment of Economy and Tourism (DET) Dubai
KundenInternational und innerhalb der Free Zone; Geschäfte mit Kunden auf dem VAE-Festland nur eingeschränkt, etwa über Distributoren oder ZusatzgenehmigungenGesamter VAE-Markt, auch Behördenaufträge
Corporate Tax0 % auf qualifizierende Einkünfte als Qualifying Free Zone Person, sonst 0 % bis 375.000 AED und 9 % darüber0 % bis 375.000 AED steuerpflichtigem Gewinn, 9 % darüber
BüroFlexi Desk oder Shared Office reicht bei vielen Free ZonesIn der Regel eigenes Büro mit registriertem Mietvertrag (Ejari)
Passt fürBeratung, Agenturen, E-Commerce, Holding, Freelancer mit internationalen KundenHandel und Dienstleistungen für Kunden in den VAE, Ladengeschäfte, Behördenprojekte

In den VAE gibt es mehr als 40 Free Zones. Für Online-Business, Agenturen und Dienstleister kommen vor allem diese in Frage:

  • International Free Zone Authority (IFZA)
  • Meydan Free Zone
  • Dubai Multi Commodities Centre (DMCC)
  • Dubai Internet City (DIC)
  • Ras Al Khaimah Economic Zone (RAKEZ)

Preise, Aktivitätslisten und Büroanforderungen unterscheiden sich je Free Zone. Mehr dazu im Beitrag Was ist eine Free Zone?. Den Steuervergleich zwischen beiden Firmenformen findest du unter Free Zone oder Mainland: der Steuervergleich.

Eine Offshore-Firma ist für die meisten Gründer keine Alternative: Sie darf in den VAE keine Geschäfte betreiben, bekommt kein Visum und Banken eröffnen dafür nur noch selten ein Konto.

Ablauf: In 6 Schritten zur Firma in Dubai

1. Geschäftstätigkeit festlegen

Jede Lizenz deckt bestimmte Aktivitäten ab, zum Beispiel Consulting, Softwareentwicklung oder Handel. Wähle die Aktivität passend zu dem, womit du Geld verdienst. Sonst stellt die Bank Fragen, und für die Corporate Tax entscheidet die Tätigkeit mit, ob Einkünfte als qualifizierend gelten.

2. Free Zone oder Mainland wählen und Namen reservieren

Danach wählst du die Behörde und reservierst den Firmennamen. Die VAE haben Namensregeln: keine religiösen oder politischen Bezüge, keine anstößigen Begriffe und in der Regel einen Rechtsformzusatz wie FZ-LLC oder LLC.

3. Unterlagen einreichen und Lizenz erhalten

Du reichst Passkopie, Adressnachweis und die Angaben zu Gesellschaftern und Geschäftsführung ein, meist komplett digital. Nach der Prüfung stellt die Behörde die Gewerbelizenz und die Gründungsdokumente aus. Je nach Free Zone dauert das wenige Werktage. Für diesen Schritt musst du nicht nach Dubai reisen.

Ablauf der Firmengründung in Dubai: Antrag, Prüfung, Lizenz, Konto

4. Visum und Emirates ID beantragen

Mit der Lizenz kannst du über deine Firma ein Residence Visa beantragen. Dafür reist du nach Dubai, machst den medizinischen Test und die biometrische Erfassung und erhältst danach die Emirates ID. Details dazu weiter unten.

5. Geschäftskonto eröffnen

Die Bank prüft dich, deine Firma und die Herkunft deiner Mittel. Meist verlangt sie eine Emirates ID und einen persönlichen Termin.

6. Corporate Tax registrieren und Buchhaltung aufsetzen

Jede Firma muss sich bei der Federal Tax Authority für die Corporate Tax registrieren, auch wenn sie am Ende 0 % zahlt. Ab dem ersten Tag führst du Bücher und bewahrst Belege auf. Erreichst du die Umsatzgrenze, kommt die Mehrwertsteuer-Registrierung dazu.

Handschlag nach erfolgreicher Firmengründung in Dubai

Was kostet eine Firmengründung in Dubai?

Die Kosten setzen sich aus der Lizenzgebühr der Behörde, den Visa- und Emirates-ID-Gebühren, dem Büro oder Flexi Desk und dem Service des Gründungsdienstleisters zusammen. Als Richtwert für die Behördenseite: Eine IFZA-Lizenz beginnt bei rund 12.900 AED, mit einem Visum bei rund 17.700 AED (Anbieterangaben, Stand 2026). Free Zones passen ihre Preise mehrmals im Jahr an.

Bei Setup Dubai zahlst du einen einmaligen Festpreis je Paket:

PaketPreis (einmalig)Für wen
Small Company1.499 €Freiberufler und Einzelpersonen, die gerade starten
Basic Company2.999 €Etablierte Selbstständige, inklusive Kontoeröffnung und Geschäftsadresse
International Capital Company5.499 €Wachstumsorientierte Selbstständige, inklusive Multiwährungskonto und Dubai-Visum
All-Inclusive-Paket6.999 €Komplette Gründung mit Free-Zone-Lizenz, Visum, Emirates ID und Konten
Max-VIP-Paket9.999 €Komplettpaket inklusive aller Behördengebühren für das erste Geschäftsjahr

Den genauen Leistungsumfang jedes Pakets findest du unter Pakete und Preise für die Firmengründung. Rechne zusätzlich mit laufenden Kosten:

  • jährliche Lizenzverlängerung bei der Free Zone oder beim DET
  • Verlängerung von Visum und Emirates ID nach Ablauf
  • Buchhaltung, Corporate-Tax-Erklärung und gegebenenfalls Mehrwertsteuer-Meldungen
  • geprüfter Jahresabschluss (Audit), wenn du als Qualifying Free Zone Person 0 % in Anspruch nehmen willst oder die Free Zone ihn verlangt
  • Kontoführungsgebühren der Bank

Welches Paket zu deiner Situation passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Unterlagen-Checkliste für die Gründung

Die genauen Anforderungen hängen von Free Zone und Bank ab. Üblich sind:

  • Reisepass, mindestens sechs Monate gültig, als Farbscan
  • Passfoto mit weißem Hintergrund
  • Adressnachweis aus deinem Heimatland, zum Beispiel Meldebescheinigung oder aktuelle Versorgerrechnung
  • Kurze Beschreibung deines Geschäftsmodells, ein Businessplan ist bei vielen Free Zones optional, hilft aber bei der Bank
  • Lebenslauf (verlangen einige Free Zones und Banken)
  • Nachweis der Mittelherkunft und Kontoauszüge für die Bank
  • Bei einer Firma als Gesellschafter: Handelsregisterauszug und Gesellschaftsvertrag, je nach Behörde beglaubigt oder mit Apostille
  • Für das Visum: Einreise in die VAE, medizinischer Test und biometrische Erfassung vor Ort

Geschäftskonto in Dubai eröffnen

Ohne Geschäftskonto kannst du keine Rechnungen bezahlen lassen, und an diesem Schritt hängen Gründungen am häufigsten. Banken in den VAE prüfen streng nach Geldwäsche-Vorgaben und lehnen Anträge mit unschlüssiger Struktur ab.

Deine Chancen steigen mit:

  • einer Lizenz, deren Aktivität zu deinem tatsächlichen Geschäft passt
  • einer klar belegten Herkunft deiner Mittel
  • Nachweisen deiner Geschäftstätigkeit, etwa Verträge, Rechnungen oder eine Website
  • einer Emirates ID und persönlicher Anwesenheit beim Banktermin

Rechne mit einigen Wochen bis zur Freischaltung. Neben klassischen Banken in den VAE gibt es digitale Anbieter, und einige unserer Pakete enthalten zusätzlich ein Euro-Firmenkonto mit IBAN für SEPA-Zahlungen. Wichtig zu wissen: Die VAE melden Kontodaten über den Common Reporting Standard (CRS) an die Herkunftsländer der Kontoinhaber, auch an Deutschland.

Visum und Emirates ID

Für die Gründung selbst brauchst du kein Visum. Willst du in Dubai leben, dort ein Konto eröffnen oder vor Ort arbeiten, beantragst du über deine Firma ein Residence Visa. Der Ablauf:

  1. Die Firma beantragt ein Entry Permit für dich.
  2. Du reist ein und machst den medizinischen Test.
  3. Du gibst deine biometrischen Daten ab.
  4. Die Behörde stellt Visum und Emirates ID aus.

Die Laufzeit hängt von Free Zone und Visumart ab, verlängern kannst du, solange Firma und Lizenz bestehen. Ein lebenslanges Visum gibt es in den VAE nicht. Die längste Variante ist das Golden Visa mit 10 Jahren Laufzeit, das du verlängern kannst. Die Voraussetzungen dafür ändern sich regelmäßig, aktuelle Kriterien veröffentlicht die Behörde ICP.

Visum und Emirates ID machen dich übrigens nicht automatisch steuerlich in Dubai ansässig. Für ein Tax Residency Certificate verlangt das Finanzministerium der VAE bei Privatpersonen in der Regel mindestens 183 Tage Aufenthalt im Jahr. Und für das deutsche Finanzamt zählt, ob du in Deutschland noch einen Wohnsitz hast.

Steuern in den VAE: Was deine Firma zahlt

Steuerbelastung im Vergleich: Deutschland und Dubai

Corporate Tax: 0 % oder 9 %

Seit Geschäftsjahren ab dem 1. Juni 2023 gilt in den VAE eine Körperschaftsteuer (Federal Decree-Law No. 47 of 2022). Auf die ersten 375.000 AED steuerpflichtigen Gewinns zahlt deine Firma 0 %, auf alles darüber 9 %. Die Grenze gilt für den gesamten steuerpflichtigen Gewinn, nicht nur für Gewinne aus den VAE.

Free Zone: 0 % nur unter Bedingungen

Eine Free-Zone-Firma zahlt 0 % nur, wenn sie als Qualifying Free Zone Person gilt, und auch dann nur auf qualifizierende Einkünfte. Dafür braucht sie angemessene Substanz in der Free Zone, einen geprüften Jahresabschluss und Verrechnungspreise nach Fremdvergleich. Nicht qualifizierende Einnahmen dürfen höchstens 5 % des Umsatzes oder 5 Mio. AED betragen, je nachdem, welcher Wert niedriger ist. Liegst du darüber, verliert die Firma den Status und zahlt den normalen Satz. Beratungs-, Agentur- und Coachingleistungen an Kunden außerhalb der Free Zone zählen meist nicht zu den qualifizierenden Tätigkeiten.

Small Business Relief bis 2029

Liegt dein Umsatz pro Steuerjahr bei höchstens 3 Mio. AED, kannst du Small Business Relief wählen und zahlst dann keine Corporate Tax. Mit der Ministerial Decision No. 131 of 2026 hat das Finanzministerium die Regel auf Steuerperioden verlängert, die bis zum 31.12.2029 enden. Du musst die Erleichterung in der Steuererklärung aktiv wählen, Registrierung und Buchführung bleiben Pflicht. Qualifying Free Zone Persons können sie nicht nutzen.

Mehrwertsteuer 5 %

Die VAT beträgt 5 %. Registrieren musst du dich ab 375.000 AED steuerpflichtigem Umsatz im Jahr, freiwillig ab 187.500 AED.

Registrierung, Fristen und Buchhaltung

Wer sich zu spät für die Corporate Tax registriert, zahlt 10.000 AED Strafe. Die Steuererklärung ist neun Monate nach Ende des Geschäftsjahres fällig. Unterlagen bewahrst du sieben Jahre auf, ab Juli 2027 gilt für kleinere Unternehmen außerdem die E-Rechnungspflicht. Eine Firma ohne Buchhaltungspflicht gibt es in den VAE nicht. Wenn du das nicht selbst machen willst, übernimmt unser Team Buchhaltung und Corporate Tax für deine Dubai-Firma.

Online-Buchhaltung für eine Firma in den VAE mit VAT-Übersicht

Alle Details zu Corporate Tax, Free-Zone-Regeln und Steuern für Privatpersonen findest du im Ratgeber Ist Dubai wirklich steuerfrei?.

Steuern in Deutschland: Worauf das Finanzamt schaut

Solange du in Deutschland lebst, ändert eine Firma in Dubai an deiner deutschen Steuerpflicht nichts.

Wohnsitz und Ort der Geschäftsleitung

Hast du in Deutschland einen Wohnsitz oder deinen gewöhnlichen Aufenthalt, bist du hier unbeschränkt steuerpflichtig (§ 1 EStG, §§ 8 und 9 AO). Eine Wohnung, die du jederzeit nutzen kannst, reicht dafür aus, auch wenn du weniger als 183 Tage im Jahr dort bist. Triffst du die wichtigen Entscheidungen für deine Dubai-Firma von Deutschland aus, liegt der Ort der Geschäftsleitung in Deutschland (§ 10 AO). Dann ist die Firma selbst in Deutschland körperschaftsteuerpflichtig (§ 1 KStG), oft kommt Gewerbesteuer dazu.

Betriebsstätte

Arbeitest du von Deutschland aus für die Firma, etwa im Homeoffice, kann dort eine Betriebsstätte entstehen (§ 12 AO). Die Gewinne, die auf diese Betriebsstätte entfallen, versteuerst du in Deutschland.

Hinzurechnungsbesteuerung nach dem AStG

Hält ein in Deutschland Steuerpflichtiger mehr als 50 % an einer Auslandsfirma, die passive Einkünfte erzielt und mit weniger als 15 % besteuert wird, rechnet das Finanzamt ihm die Gewinne direkt zu (§§ 7 ff. AStG). Mit 0 % oder 9 % liegt jede VAE-Firma unter dieser Grenze. Den Substanznachweis, mit dem sich EU-Firmen entlasten können, gibt es für VAE-Firmen nicht. Dazu kommt die Meldepflicht für Auslandsbeteiligungen nach § 138 Abs. 2 AO.

Wegzugsbesteuerung

Ziehst du nach Dubai und hältst mindestens 1 % an einer Kapitalgesellschaft, etwa deiner deutschen GmbH, behandelt das Finanzamt den Wegzug wie einen Verkauf (§ 6 AStG). Das gilt, wenn du in sieben der letzten zwölf Jahre in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig warst. Die Steuer kannst du auf Antrag in sieben Jahresraten zahlen. Seit 2025 können auch größere Investmentfondsbestände betroffen sein.

Erweiterte beschränkte Steuerpflicht

Als deutscher Staatsbürger, der in ein Niedrigsteuerland zieht und wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland behält, bleibst du mit deinen deutschen Einkünften bis zu zehn Jahre nach dem Wegzug erweitert steuerpflichtig (§ 2 AStG).

Kein DBA, dafür Datenaustausch

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den VAE ist Ende 2021 ausgelaufen. Seit dem 1. Januar 2022 gibt es keins mehr. Gleichzeitig tauschen die VAE seit 2018 Finanzkontendaten über den CRS mit Deutschland aus. Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Abkommen, aber vergleichbare Regeln zur Hinzurechnungsbesteuerung und zum Ort der Geschäftsleitung.

Echte Steuervorteile setzen in der Regel voraus, dass dein Lebensmittelpunkt und die Geschäftsleitung tatsächlich in Dubai liegen. Was gilt, wenn du in Deutschland wohnen bleiben willst, erklären wir im Beitrag Dubai-Firma ohne Auswandern.

Ob Deutschland bei dir weiter mitverdient, hängt von deinem Wohnsitz, dem Ort der Geschäftsleitung und deinen Beteiligungen ab. Genau das prüfen wir im kostenlosen Erstgespräch mit deinen Zahlen.

Häufige Fehler bei der Firmengründung in Dubai

Die Firma von Deutschland aus führen

Du gründest in Dubai, wohnst und arbeitest aber weiter in Deutschland. Dann liegt die Geschäftsleitung hier und die Gewinne sind in Deutschland steuerpflichtig. Wer sie nicht erklärt, riskiert ein Steuerstrafverfahren.

Die falsche Aktivität wählen

Eine Handelslizenz, obwohl du Beratung verkaufst, macht dir Ärger mit Bank, Lizenzverlängerung und Corporate Tax.

Corporate Tax für überflüssig halten

Viele Gründer glauben, unter 375.000 AED Gewinn müssten sie nichts tun. Registrierung, Buchhaltung und Steuererklärung sind trotzdem Pflicht, sonst drohen Strafen.

Den Wegzug ohne Plan angehen

Wer mit GmbH-Anteilen oder größerem Fondsdepot nach Dubai zieht, ohne die Wegzugsbesteuerung vorher durchzurechnen, zahlt unter Umständen eine hohe Steuer auf Gewinne, die er nie realisiert hat.

Das Bankkonto unterschätzen

Ohne schlüssige Unterlagen zu Mittelherkunft und Geschäftsmodell verzögert sich die Kontoeröffnung um Wochen. Bereite sie vor dem Banktermin vor.

FAQ: Firma in Dubai gründen

Kann ich als Deutscher eine Firma in Dubai gründen?

Ja. In den Free Zones kannst du die Firma zu 100 % besitzen, auf dem Mainland gilt das seit 2021 für die meisten Tätigkeiten ebenfalls. Du brauchst dafür weder einen Wohnsitz in Dubai noch einen lokalen Partner.

Wie lange dauert die Firmengründung in Dubai?

Die Lizenz stellt die Free Zone oft innerhalb weniger Werktage aus. Mit Visum, Emirates ID und Bankkonto solltest du insgesamt mehrere Wochen einplanen.

Was kostet eine Firma in Dubai?

Bei Setup Dubai beginnen die Pakete bei 1.499 € einmalig und reichen bis 9.999 € für das Komplettpaket mit allen Behördengebühren im ersten Jahr. Dazu kommen laufende Kosten für Lizenzverlängerung, Visum und Buchhaltung.

Ist eine Firma in Dubai steuerfrei?

Nicht automatisch. Bis 375.000 AED Gewinn zahlt deine Firma 0 % Corporate Tax, darüber 9 %. Free-Zone-Firmen zahlen 0 % nur auf qualifizierende Einkünfte. Lebst du in Deutschland, kann die Firma zusätzlich hier steuerpflichtig sein.

Muss ich nach Dubai auswandern?

Für die Gründung nicht. Wenn du die Steuervorteile nutzen willst, musst du in der Regel deinen Lebensmittelpunkt nach Dubai verlegen und die Firma von dort führen. Sonst greifen die deutschen Regeln zu Geschäftsleitung, Betriebsstätte und Hinzurechnungsbesteuerung.

Brauche ich eine Buchhaltung für meine Dubai-Firma?

Ja. Jede Firma muss Bücher führen, Belege sieben Jahre aufbewahren und eine Corporate-Tax-Erklärung abgeben, auch bei 0 % Steuer.

Dein nächster Schritt

Ob sich eine Firma in Dubai für dich lohnt, hängt von deinem Wohnsitz, deinem Geschäftsmodell und deinen Plänen für die nächsten Jahre ab. Im Erstgespräch schauen wir uns deine Situation an und sagen dir auch, wenn Dubai für dich nicht passt.

👉 Kostenlose Erstberatung zur Firmengründung in Dubai buchen

Hinweis: Dieser Ratgeber gibt den Rechtsstand von Oktober 2026 wieder und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Lass deine Struktur vor der Umsetzung von einem Steuerberater prüfen.

Dein kostenloses Erstgespräch

30 Minuten per Zoom oder WhatsApp. Wir rechnen mit deinen Zahlen durch, was du sparen kannst und unter welchen Bedingungen.

Firmengründung in Dubai

Du musst nicht nach Dubai einreisen. Unser Team kümmert sich um deine Firmengründung in Dubai.

Visa, Emirates ID, Bankkonten

Sobald deine Firmenunterlagen ausgestellt wurden, starten wir den Visa-Prozess. Diesen Prozess schließen wir gemeinsam vor Ort ab und geben dir wertvolle Tipps für die nächsten Schritte.

Deine 3 Schritte zur Firma in Dubai

Über 5.000 Gründungen begleitet

Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir mit deinen Zahlen durch, was du sparen kannst und unter welchen Bedingungen. Ob das auch ohne Auswanderung geht, prüfen wir dabei mit dir.

Kostenloses Erstgespräch buchen 30 Min. per Zoom oder WhatsApp